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Business-Benimm QuizEcke

Mit der Frage des Monats 2012
können Sie Ihre Benimm-Kompetenz im Berufsleben testen und trainieren.

 

Hier die Februar-Frage:

 

Ein indischer Vorgesetzter lässt seinen Mitarbeitern in der Regel


viel

eher weniger Freiräume


bei ihrer Arbeit.

Hätten Sie es gewusst?


Inder bevorzugen in der Regel einen patriaralischen Führungsstil: Ein Chef beobachtet seine Mitarbeiter genau und beurteilt sie regelmäßig. Er ist jemand, der anleitet und sanktioniert, der sich aber auch persönlich um Projekte kümmert. Inder sind Beziehungsmenschen - wenn das gegenseitige Vertrauen aufgebaut ist, hat der Chef auch ein Ohr für private Probleme.

Für Mitarbeiter, die einen gleichberechtigten Führungsstil bevorzugen, mag das eine Umstellung sein. Bedenken Sie aber bitte, dass auch Inder nur in der Sache kritisieren, nicht die Person - also immer ruhig und sachlich bleiben, denn wer den anderen Führungsstil als Gängelei empfindet, wird als unprofessionell betrachtet und sich auf Dauer in dem Unternehmen nicht wohl fühlen.



*

Hier die Januar-Frage:

 

Wenn ein indischer Geschäftspartner sagt:


I am sure technically we can make it

meint er:

 

Das bekommen wir technisch garantiert wie geplant hin.

Ja, technisch dürfte das wahrscheinlich möglich sein.


Hätten Sie es gewusst?


Inder sind zum einen Optimisten. Zum andern sollten Sie bedenken, dass in traditionellen indischen Unternehmen ein Mitarbeiter einem Ranghöheren nicht widerspricht. Inder drücken ihre Meinung indirekt aus, indem sie etwa eine eindeutige Antwort verweigern. Klare Antworten bekommen Sie am ehesten, wenn Sie offene Fragen stellen, also Fragen, die man nicht mit ja oder nein beantworten kann. Bleiben Sie freundlich, aber hartnäckig und fragen Sie nach Details.


*

Mit der Frage des Monats 2011

können Sie Ihre Benimm-Kompetenz im Berufsleben testen und trainieren.

 

Hier die Dezember-Frage:

 

Die richtige Anrede eines russischen Geschäftsmannes – nennen wir ihn Fjodor Michailowitsch Dostojewski – lautet

 

Herr Michailowitsch

Herr Dostojewski.


Hätten Sie es gewusst?


Russische Namen können dreiteilig sein. Verwechseln Sie nicht Vater- und Nachnamen. Der mittlere Name ist der Vatername, er setzt sich aus dem Namen des Vaters plus der männlichen Endung -witsch beziehungsweise der weiblichen Form -owna zusammen. Die Anrede mit Vorname und Vatername – in unserem Beispiel also Fjodor Michalowitsch – ist im Geschäftsleben zwar üblich und gilt als höflich, allerdings sollte man in internationalen Unternehmen die förmliche Anrede mit Herr beziehungsweise Frau bevorzugen, die korrekte Anrede lautet also Herr Dostojewski.


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Hier die November-Frage:

 

In Russland kommt es im Geschäftsleben nicht so sehr auf die Kleidung an.

 

Stimmt.

Stimmt nicht.


Hätten Sie es gewusst?


In Russland legen Geschäftsleute großen Wert auf eine korrekte Business-Kleidung (Männer: dunkler Anzug, Krawatte, Frauen: Business-Kostüm oder Hosenanzug, aufwändiges Make-up ist ebenso erlaubt wie starkes Parfum, teure Handtasche und Schmuck), da diese die Position in der Gesellschaft zum Ausdruck bringt. Russen erwarten solche Statussymbole: Tragen Sie keine hochwertige Mode und wertvollen Accessoires, zweifeln Russen womöglich an Ihrer Position und Ihrer Glaubwürdigkeit. Kommen Sie nie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Meetings – nehmen Sie ein Taxi und machen Sie sich nicht durch genervte Bemerkungen über die Staus in den verstopften Städten lächerlich.

 


*

Hier die Oktober-Frage:

 

In Russland werden Geschäftsabschlüsse mit viel Wodka gefeiert.

 

Richtig.

Das war einmal.


Hätten Sie es gewusst?


Die Zeiten, in denen Wodka (Wodka bedeutet "Wasser des Lebens") in Wassergläsern serviert wie Wasser getrunken und auf einen Zug geleert werden musste, sind im modernen Russland längst vorbei - auch wenn es immer wieder Ausnahmen geben mag. Ein Tipp für solche Fälle: Wer nicht mittrinken möchte, lehnt von vorne herein freundlich aber bestimmt zum Beispiel mit dem immer akzeptierten Hinweis auf die Gesundheit ab, denn wer ein Glas trinkt, muss bis zum Schluss bei Wodka bleiben.


*

 

Hier die September-Frage:

 

„Hallo, Bill!“ In den USA ist es nicht unüblich, den Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, in dem man arbeitet, mit Du und seinem Kosenamen anzureden.

 

Falsch.

Richtig.

Hätten Sie es gewusst?

 

Die Aufforderung „Call me Bill“ bedeutet nicht „Nennen Sie mich Bill" oder "Nenn mich Bill“, sondern eher „Ich heiße Bill“. Konkret bedeutet das, dass man seinen Vorgesetzten zwar duzt, aber man darf dieses Du nicht mit der Vertrautheit verwechseln, die für das Duzen in Deutschland charakteristisch ist. Die Hierarchie bleibt erhalten.

 

*


Hier die August-Frage:


In den USA kommt es vor allem auf Titel an, um eine berufliche Karriere machen zu können.

 

Ja.

Nein.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Natürlich ist auch in den USA eine fundierte Ausbildung wichtig. Selbstverständlich werden je nach Tätigkeit die entsprechend notwendigen formalen Voraussetzungen verlangt und für viele verantwortungsvolle und hochdotierte Tätigkeiten ist ein Studium an einer renommierten Universität und/oder der Nachweis wesentlicher Qualifikationen erforderlich.

Es ist in den USA jedoch in vielen Bereichen leichter als beispielsweise in Deutschland, als Quereinsteiger Karriere zu machen - in vielen Fällen zählt allein die Leistung, die ein Mitarbeiter heute bringt.


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Hier die Juli-Frage:


In den USA ist bei Geschäftsbesprechungen eine ordentliche Jeans ein akzeptiertes Kleidungsstück.

 

Ja.

Nein.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Amerikaner legen im Geschäftsleben viel Wert auf gestylte Kleidung und ein gepflegtes Äußeres. Jeans sind zu leger und gelten als unpassend.

Amerikaner haben aber auch den "casual friday" eingeführt, das heißt, am Freitag ist weniger formelle Kleidung - nicht aber Freizeitkleidung - erlaubt. Diesen Trend kennen wir ebenso in Deutschland. Allerdings gilt hier wie dort: Sobald Kundengespräche anstehen oder wichtige Meetings stattfinden, wird die branchenübliche Kleiderordnung verlangt.



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Hier die Juni-Frage:

 

In China steckt man eine Visitenkarte nach Erhalt schnell weg.

 

Ja.

Erst nachdem man sie genau studiert hat, steckt man sie weg.


Hätten Sie es gewusst?


In ganz Asien, aber besonders in China liest man eine Visitenkarte aufmerksam, bevor man sie wegsteckt. Schön wäre, wenn sich dieses Zeichen des Respekts auch im Rest der Welt durchsetzen würde.


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Hier die Mai-Frage:

 

In China ist eine tiefe Verbeugung die klassische Begrüßung.

 

Ja, das ist ein Zeichen des Respekts.

Das ist in Japan üblich.


Hätten Sie es gewusst?


In China ist ein kurzes Kopfnicken üblich, ausländische Geschäftspartner begrüßt man mit einem leichten Händedruck. Verbeugen ist typisch für Japan.



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Hier die April-Frage:


In Japan gilt es als unhöflich, ein "Nein" direkt zu formulieren.

 

Stimmt nicht.

Stimmt.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Auch wenn es für uns schwer nachvollziehbar ist: Japaner betrachten es als unhöflich, einem Gesprächspartner mit einem klaren "Nein" vor den Kopf zu stoßen - sie verklausulieren eine Ablehnung und erwarten dies auch von ihrem Gegenüber. Natürlich wissen Japaner um das andere Kommunikationsverhalten westlicher Gesprächspartner - gegenseititge Rücksicht kann aber nie schaden!



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Hier die März-Frage:


Ein Attachment sollte

 

so groß wie nötig sein

ein bis zwei MB nicht übersteigen.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Ein großer Anhang führt dazu, dass das Postfach des Empfängers schnell gefüllt ist. Viele E-Mail Anbieter lassen nur eine bestimmte Größe zu, sowohl beim Versand als auch beim Empfang. Wollen Sie ein großes Attachment verschicken, fragen Sie am besten telefonisch nach, ob dies erwünscht und möglich ist.



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Hier die Februar-Frage:


Wie schnell sollte eine E-Mail Anfrage eines Kunden beantwortet werden?


Das hat Zeit - Anfragen per E-Mails sind eher informell. Wenn sie dem Kunden wirklich wichtig ist, wird er sich entweder nochmals per E-Mail melden, einen Brief schreiben oder anrufen.
So schnell wie möglich.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Existieren keine Vorgaben seitens des Unternehmens, gelten zwei Tage Bearbeitungszeit  für eine Anfrage per E-Mail als Maximum. Antworten auf Anfragen über eine Hotline müssen umgehend beantwortet werden.

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Hier die Januar-Frage:

 

Eine Mail an fünf Kunden zu verschicken, ist völlig problemlos: Man klickt einfach das Adressfeld an und gibt die Adressen der Empfänger ein. Dadurch spart man Zeit. Ist eine solche Vorgehensweise akzeptabel?


Ja, das macht doch jeder so.
Nein,
Kunden erwarten eine persönliche Ansprache und haben auch das Recht darauf.

 

Hätten Sie es gewusst?

 

Kunden erwarten eine persönliche Ansprache und haben auch das Recht darauf. Darüber hinaus müssen E-Mails nicht zuletzt aus datenschutzrechtlichen Gründen so verschickt werden, dass keiner die E-Mail Adresse eines anderen erfährt.

Ähnliches sollte auch für den privaten Bereich gelten. Viele wissen jedoch nicht, wie man E-Mails an mehrere Empfänger gleichzeitig verschickt, ohne dass jeder Adressat sieht, an wen die Mail noch gegangen ist. Die Folge: Man bekommt plötzlich elektronische Post von jemand, dem man seine E-Mail Adresse lieber nicht gegeben hätte. Damit Sie sich als Absender eventuellen Ärger ersparen: Geben Sie die Adressen der Empfänger in das Blindkopiefeld ein und schicken Sie die Mail an sich selbst.

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Mit der Frage des Monats 2010
können Sie Ihre Benimm-Kompetenz im Berufsleben testen und trainieren.


Hier die Dezember-Frage:

Ist in geschäftlichen E-Mails eine Signatur erforderlich?

Ja.
Nein.


Hätten Sie es gewusst?



Natürlich. Sie muss die Informationen zu Ihrem Unternehmen enthalten, die auch für einen Geschäftsbrief auf Papier vorgeschrieben sind. Hängen Sie ein Attachment an, braucht dieses keine Signatur, denn es enthält einen vollständigen Briefkopf.


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Hier die November-Frage:

Kann man in geschäftlichen E-Mails Abkürzungen wie Mfg (Mit freundlichen Grüßen) verwenden?

Ja.
Nein.


Hätten Sie es gewusst?



Geschäftsbriefe in Form einer E-Mail müssen in der Form genauso fehlerfrei und korrekt sein wie Geschäftsbriefe auf Papier.


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Hier die Oktober-Frage:

Sie wollen einer guten Kundin/einem guten Kunden schriftlich zum Geburtstag gratulieren. Schicken Sie eine E-Mail oder eine Karte?

Kommt darauf – wenn die Korrespondenz auch sonst über E-Mail läuft – warum nicht?
Ich verschicke die Glückwünsche auf jeden Fall per Post.

Hätten Sie es gewusst?


Auch wenn heutzutage immer mehr über die elektronische Post abgewickelt wird, sollten Sie sehr genau überlegen, ob Sie Glückwünsche wirklich über das Netz verschicken. Vieles spricht für den traditionellen Postweg: Eine Karte zum Anfassen kann nicht versehentlich weggeklickt werden, der Empfänger kann sie in Ruhe anschauen und sich hinstellen – die meisten Menschen haben an solchen Glückwünschen mehr und länger Freude, nicht zuletzt auch deshalb, weil Sie der Kundin/dem Kunden mit einer Karte eine besondere Wertschätzung entgegenbringen, die heute auf diese Weise immer seltener wird.
Junge Leute und Menschen, die nur noch im Netz unterwegs sind, freuen sich garantiert über eine E-Mail. Bitte achten Sie auf eine korrekte äußere Form und verschicken Sie keine peinlichen Grußkarten.

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Hier die September-Frage:

In Ihren Bewerbungsunterlagen wollen Sie Ihre Handy-Nummer angeben. Welchen Begriff verwenden Sie für Handy?

Handy. Das Wort kommt aus der englischen Sprache und kann deshalb auch bei Bewerbungen im Ausland benutzt werden.
Mobiltelefon, Mobil oder Funktelefon u. ä.

Hätten Sie es gewusst?


Handy ist umgangssprachlich und gehört nicht in offizielle Unterlagen, also weder in Bewerbungsunterlagen noch in Geschäftsbriefe, auf Visitenkarten, in E-Mail Signaturen u. ä. Auch sollte auf Symbole verzichtet werden – sie wirken leicht kitschig. Gleiches gilt für das @-Zeichen als Hinweis auf Ihre E-Mail Adresse.

Handy ist ein deutsches Wort und wird trotz seines englischen Anklanges im Ausland nicht verstanden. Auf englisch heißt Mobiltelefon mobile (tele)phone, im amerikanischen Englisch spricht man von cellular (tele)phone, kurz mobile oder cellular, auf französisch heißt es (le) portable.


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Hier die August-Frage:


Wie melden Sie sich an Ihrem Mobiltelefon?

„Hallo“ oder „Ja“
„Name des Unternehmens, Vorname, Nachname“

Hätten Sie es gewusst?


Die zweite Variante ist die höflichere Form. Der genaue Wortlaut, wie Sie sich melden, ist in vielen Unternehmen vorgegeben.

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Hier die Juli-Frage:

Bei einer Besprechung klingelt Ihr Handy. Sie wissen natürlich, dass es unhöflich ist, das Gerät vorher nicht abzustellen. Wie verhalten Sie sich, nun, da Sie es vergessen haben?

Da es dem Anrufer gegenüber unhöflich wäre, ihn wegzudrücken, bitte ich meine Geprächspartner um Entschuldigung und die Erlaubnis, das Gespräch anzunehmen.
Kommt darauf an, wer anruft - einen Kunden nehme ich an, ein Privatgespräch würde ich natürlich nicht führen.

Hätten Sie es gewusst?


Sind Ihre Gesprächspartner der Besprechung einverstanden, nehmen Sie das Gespräch an und gehen, um nicht noch mehr zu stören, hinaus oder drehen sich zumindest weg. Nach dem kurz gehaltenen Telefonat stören Sie bitte nicht durch weitere Entschuldigungen  und stellen das Handy ab.
Passiert Ihnen ein solches Missgeschick bei einem Business-Lunch, verhalten Sie sich bitte ähnlich.


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Hier die Juni-Frage:

Beim Bezahlen im Restaurant legt Ihnen der Kellner die Rechnung vor, obwohl Sie von Ihrer Chefin eingeladen worden sind. Wie verhalten Sie sich?

Ich frage meine Gastgeberin: „Wollen wir uns die Rechnung teilen?"
Ich warte, bis meine Gastgeberin die Rechnung nimmt und begleicht.

Hätten Sie es gewusst?


Bitte warten Sie.
Sollte Ihnen diese Situation im Rahmen eines Auswahlverfahrens begegnen: Machen Sie in der letzten Phase der Entscheidung für oder gegen Sie als neuen Mitarbeiter bitte keinen Fehler und stellen Sie keine Fragen, die Sie später bereuen könnten – die oben genannte ist eine solche.


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Hier die Mai-Frage:


Bei einem Geschäftsessen wird Wein ausgeschenkt.

Es ist eine nette Geste, miteinander anzustoßen und „Prost“ zu sagen.
Es zeugt von Stilsicherheit, das Glas zusammen mit den Anderen zu heben und der Runde freundlich zuzulächeln.


Hätten Sie es gewusst?


„Prost“ und ähnliche Trinksprüche sind ebenso wie der Wunsch „Guten Appetit!“ in ungezwungener Runde im privaten Rahmen angemessen. Bei einem Geschäftsessen wird Ihr Gastgeber „Zum Wohl“ sagen oder vielleicht einen Toast ausbringen.
Wenn Sie keinen Wein (oder anderen Alkohol) trinken möchten, lassen Sie sich dennoch ein Glas einschenken, heben Sie es mit den Anderen und nippen daran, sofern Sie mögen und lassen das Glas dann stehen. Selbstverständlich können und dürfen Sie sich einen Soft Drink – am stilvollsten ist Wasser – bestellen, sofern dieses nicht schon mitgeordert wurde.
Gläser mit Stil werden am Stil und nur dort angefasst, um das Getränk nicht zu erwärmen, da es sonst an Geschmack verliert.

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Hier die April-Frage:

Sie sind zu einem Geschäftsessen eingeladen. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihr Essen aus?

Ich suche mir das teuerste Gericht aus, schließlich soll mein Gastgeber sehen, dass er es mit einer kultivierten Persönlichkeit zu tun hat.
Ich frage den Gastgeber, was er nimmt oder bitte um eine Empfehlung.


Hätten Sie es gewusst?


Natürlich sollen und dürfen Sie bei einer Einladung das essen, was Ihnen schmeckt. Ein guter Gastgeber wird Ihnen auch ungefragt eine Speise vorschlagen, da Gäste für eine Empfehlung erfahrungsgemäß dankbar, sind besonders dann, wenn diese das Restaurant nicht kennen. Darüber hinaus erfahren Sie den Preisrahmen und wissen, ob Sie eine Vorspeise auswählen können oder nicht.
In einem kleinen Kreis ist es die Aufgabe des Gastgebers, die Bestellung für seine Gäste aufzugeben.


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Hier die März-Frage:

Im Restaurant wird Ihnen ein Essen gereicht, das Sie nicht essen mögen.

Ich lasse es sofort zurückgehen.
Ich esse es trotzdem.

Hätten Sie es gewusst?

Natürlich brauchen Sie nichts, was Sie – aus welchen Gründen auch immer – nicht essen oder trinken mögen, zu sich zu nehmen. Wie Sie sich im konkreten Einzelfall entscheiden, werden Sie von verschiedenen Faktoren abhängig machen, nicht zuletzt davon, ob Sie Ihren Gastgeber mit Ihrer Ablehnung verletzen könnten.

Vielleicht nippen Sie ein bisschen an Ihrem Getränk, vielleicht essen Sie die Beilagen – ein guter Kellner wird Sie nie bloß stellen, wenn er einen nahezu unberührten Teller abserviert, so fern Sie ihm freundlich zu verstehen geben, dass Sie fertig sind.

Vergessen bitte auch gerade in einem solchen Fall nie, sich bei Ihrem Gastgeber für die Einladung zu bedanken.


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Hier die Februar-Frage:


Wann beginnt man bei einem Geschäftsessen, über das Geschäftliche zu sprechen?

Wie der Begriff schon sagt: Geschäft und Essen gehören zusammen.
Der Chef gibt das entsprechende Signal.

Hätten Sie es gewusst?


Der Chef bestimmt den Zeitpunkt, in aller Regel nach dem Hauptgang.


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Hier die Januar-Frage:


Im Rahmen eines Auswahlverfahrens werden Sie zum Essen in ein Restaurant eingeladen. Auf was sollten Sie achten?

Ich werde auf Grund meines fachlichen Könnens eingestellt. Alles andere ist unwesentlich.
Es handelt sich um einen Test.

Hätten Sie es gewusst?

Bei Tätigkeiten, bei denen es auf gekonntes Sozialverhalten ankommt, sind solche Einladungen üblich. Es wird geprüft, ob Sie in der Lage sind, Ihren zukünftigen Arbeitgeber angemessen zu repräsentieren. Gute Tischmanieren sind dabei ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines neuen Mitarbeiters.


Mit der Frage des Monats 2009
können Sie Ihre Benimm-Kompetenz im Berufsleben testen und trainieren.



Hier die Dezember-Frage:

Weihnachtsessen. Es wird ausgelassen gefeiert und plötzlich duzen Sie sich mit Ihrem Chef. Wie verhalten Sie sich am nächsten Arbeitstag ihm gegenüber?

Ich bleibe beim Du.
Ich warte, wie mein Chef reagiert und akzeptiere kommentarlos seine Vorgabe.

Hätten Sie es gewusst?

Die zweite Antwort ist richtig.

Ein allgemeiner Tipp: Achten Sie bei gerade bei Betriebsfeiern auf Ihr Verhalten, damit Sie sich nicht eventuell selbst schaden.

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Hier die
November-Frage:

Sie rauchen.

In meinem Einzelbüro darf ich das.
Ich verzichte darauf.

Hätten Sie es gewusst?


Nichtrauchen am Arbeitsplatz ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit gegenüber den nichtrauchenden Kollegen, sondern die Gesetzgebung sieht eindeutig den Nichtraucherschutz vor. Beachten Sie deshalb die Bestimmungen in Ihrem Unternehmen, da Sie bei deren Missachtung gegebenenfalls mit disziplinarischen Maßnahmen seitens Ihres Arbeitgebers rechnen müssen.


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Hier die Oktober-Frage:


Ihr erstes Meeting. Es wird rege diskutiert. Wer darf wen unterbrechen?

Jeder jeden.
Nur der Chef darf einen Diskutanten unterbrechen.

Hätten Sie es gewusst?

Abgesehen von einer der wichtigsten Regeln bei Diskussionen, dass man sich gegenseitig aussprechen lässt: Der Ranghöhere darf einen Unterstellten jederzeit unterbrechen, Kollegen untereinander steht dieses Recht nicht zu.

Männer fallen Frauen häufiger ins Wort als umgekehrt. Mit einem freundlichen "Einen Moment bitte, ich führe diesen Gedanken zu Ende" bringen Sie sowohl Ihre Kommunikationsfähigkeit als auch Ihre Fachkompetenz zum Ausdruck.


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Hier die September-Frage:


Ihr Einstand steht an.

Ich gehe davon aus, dass meine Kollegen ein Fest für mich ausrichten.
Ich lade zu einer Feier ein.

Hätten Sie es gewusst?

Der Einstand ist eine kleine Feier, zu der der neue Mitarbeiter seine Kollegen einlädt. In der Regel wird der Einstand nach bestandener Probezeit gefeiert. Wie Sie das tun, ist Ihnen überlassen, aber vergessen Sie bitte nicht: Alkohol generell nur nach der Arbeitszeit und außerhalb des Unternehmens!


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Hier die August-Frage:


Geschafft! An Ihrem ersten Arbeitstag werden Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Wie grüßen Sie diese?

"Guten Tag, Frau Müller. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit."
"Schön, dich kennenzulernen."

Hätten Sie es gewusst?


Eine allgemein gültige Aussage zur Anrede gibt es nicht - orientieren Sie sich an den im Unternehmen üblichen Umgangsformen.

Das "Du" bietet die hierarchisch höher gestellte Person an. Bedenken Sie, dass es sich dabei um einen Vertrauensvorschuss handelt und überlegen Sie deshalb genau, ob Sie ein solches Angebot ablehnen. Eine jüngere oder hierarchisch niedriger gestellte Person ohne deren Einverständnis zu duzen, ist verboten.


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Hier die Juli-Frage:

Nach Ihrem Vorstellungsgespräch begleitet Sie der Personalchef zum Ausgang. Wer betritt zuerst den Fahrstuhl?

Ich.
Der Personalchef.

Hätten Sie es gewusst?


Generell haben hierarchisch höher gestelle Personen Vorrag. Als Gast nehmen Sie, wird Ihnen der Vortritt angeboten, diesen dankend an – satirisch anmutende Szenen gehören in Slapstick-Filme.
Die hierarchisch höher gestellte Person hat auch das Vorrecht, den Fahrstuhl als Erste zu verlassen, wobei von dieser Regel gegebenenfalls abgesehen wird, um den Aufzug zügig räumen zu können.

Im gesellschaftlichen Leben lässt man älteren Menschen den Vortritt.

Allgemein gilt, dass man nicht in einen vollen Lift drängelt und die Anwesenden
grüßt.


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Hier die Juni-Frage:


Bei Ihrem Vorstellungsgespräch fragt Sie der Personalchef mit leicht aggressivem Unterton, warum Sie innerhalb weniger Jahre mehrfach Ihren Arbeitsplatz gewechselt haben. Wie antworten Sie?

Sie stellen die Missstände, die Sie dazu bewogen haben, die Unternehmen zu verlassen, detailliert dar und rücken sich dabei selbst in ein gutes Licht.
Sie erklären sachlich, warum es zu Ihren beruflichen Veränderungen kam.

Hätten Sie es gewusst?


In Vorstellungsgesprächen werden häufig provozierende Fragen gestellt, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie Sie unter Stress reagieren. Bleiben Sie deshalb bei unangenehmen Fragen gelassen und stellen Sie Sachverhalte objektiv dar.

Ein absolutes Ausschlusskriterium für Personalchefs ist die fehlende Loyalität eines Bewerbers seinen früheren Arbeitgebern gegenüber.


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Hier die Mai-Frage:

Bei Ihrem Vorstellungsgespräch sitzen mehrere Gesprächspartner im Raum. Wie verhalten Sie sich ihnen gegenüber?

Ich konzentriere mich vorrangig auf die wichtigsten, also auf die hierarchisch am höchsten gestellten Gesprächspartner.
Ich betrachte alle Teilnehmer als gleichwertige Entscheidungsträger und verhalte mich entsprechend.

Hätten Sie es gewusst?

Seit Einführung des Allgemeinen Gleichberechtigungsgesetzes im August 2006 werden Personalauswahlverfahren zur Beweissicherung grundsätzlich von mehreren Personen durchgeführt. Neben Personalchef und Abteilungsleiter können dies ein Vertreter des Personal- bzw. Betriebsrats, die Gleichstellungsbeauftragte, der Behindertenvertreter und Andere sein.

In der Regel haben alle Gesprächsteilnehmer je nach Funktion und Gesetzeslage bei der Personalentscheidung ein Mitspracherecht. Nicht zu unterschätzen sind außerdem Menschen, die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung am Rande begegnen - verhalten Sie sich deshalb Sekretärinnen und Pförtnern gegenüber zum Beispiel bereits bei Vorabtelefonaten stets korrekt.

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Hier die April-Frage:

Wie ziehen Sie sich zu einem Vorstellungsgespräch an?

So wie immer.
Ich kleide mich so, wie man es von mir erwartet.

Hätten Sie es gewusst?


Orientieren Sie sich bei Ihrer Kleiderwahl an dem Beruf, für den Sie sich bewerben und am Dresscode des Unternehmens, bei dem Sie sich vorstellen. Bedenken Sie dabei auch, dass es sich bei einem Vorstellungsgespräch um einen weitreichenden Anlass handelt und geben Sie sich deshalb mit Ihrem Outfit besondere Mühe, ohne jedoch damit zu übertreiben.

Zu einem gepflegten Äußeren gehören neben einer tadellosen Frisur auch korrekte Schuhe und angemessene Accessoires. Sichtbarer moderner Körperschmuck ist in vielen Berufen unerwünscht.


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Hier die März-Frage:

Der Personalchef beginnt das Vorstellungsgespräch mit einer Bemerkung über das Wetter. Wie reagieren Sie darauf?

Ich bitte ihn höflich, aber bestimmt, zum eigentlichen Thema des Zusammentreffens überzugehen.
Ich gehe mit einer kurzen Erwiderung darauf ein.


Hätten Sie es gewusst?

Nahezu jedes Gespräch, das einen positiven Anlass hat, wird mit einem kurzen Smalltalk eingeleitet. Bei einem Vorstellungsgespräch, welches das Ziel hat, Sie kennenzulernen, können Sie während dieser typischen Warm-up Phase Ihre überfachlichen Kompetenzen gekonnt zum Ausdruck bringen. Abgesehen davon mindern belanglose Floskeln zu Beginn einer Prüfung – und das Vorstellungsgespräch ist eine solche – zudem Ihre Aufregung.

Offenheit, Freundlichkeit und Höflichkeit können Sie in dieser Phase des Gesprächs zum Beispiel auch dadurch zeigen, dass Sie eine unverfängliche Bemerkung zu der ansprechenden Gestaltung des Gebäudes machen oder Sie sich für die gute Anreisebeschreibung bedanken.


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Hier die Februar-Frage:


Der Personalchef bietet Ihnen beim Vorstellungsgespräch etwas zu trinken an. Wie verhalten Sie sich?


Ich lehne dankend ab.
Ich bitte um ein Glas Mineralwasser.


Hätten Sie es gewusst?


Eine Tasse Kaffee, ein Glas Saft oder Wasser – gern! Sie werden während des Gesprächs kaum dazu kommen, Ihr Getränk auszutrinken – nehmen Sie immer dann einen Schluck, wenn der Personalchef dies tut.

Bitte verzichten Sie auf Alkohol. 

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Hier die Januar-Frage:

Die Sekretärin bringt Sie in das Büro des Personalchefs zum Vorstellungsgespräch. Wer gibt wem zuerst die Hand?



Ich dem Personalchef.
Der Personalchef mir.


Hätten Sie es gewusst?


Sie grüßen zuerst, warten jedoch ab, ob der Personalchef – also die hierarchisch höher gestellte Person – Ihnen die Hand reicht oder nicht.


Im gesellschaftlichen Leben entscheidet die Frau, die ältere oder die sozial höher stehende Person über die Form der Begrüßung. Eine zum Gruß ausgestreckte Hand in der Luft hängen zu lassen, ist unabhängig von der Stellung der Person unhöflich.


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