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Heute zum Stichwort:
Bewerbungsgespräch via Skype
Frage: Viele Unternehmen setzen Telefon-Interviews zur Bewerberauswahl ein. Das geht im Regelfall über das gute alte Telefon. Immer mehr Unternehmen nutzen Web-Tools: Wie sieht es mit Skpe aus?
Antwort: In den USA und Asien werden Interviews über Skype schon lange durchgeführt, in Deutschland wird diese Methode (noch) selten angewendet.
Frage: Welche Vorteile bietet Skype?
Antwort: Der Arbeitgeber kann Sie sehen und hören, dadurch erfährt er viel von Ihrer Persönlichkeit. Außerdem entfallen lange, kostenintensive Anfahrtswege – nicht nur aus dem Ausland.
Frage: Was braucht man an Technik für ein Skype-Interview?
Antwort: Neben einer schnellen Internetverbindung reicht eine Web-Cam, die in den heutigen Computern meist bereits integriert ist. Ein Headset erleichtert das Telefonieren, da man die Hände frei hat.
Frage: Für viele Menschen ist es ungewohnt, sich vor einer Kamera zu präsentieren. Auf was sollte man achten?
Antwort: Wenn Sie sich vor einer Kamera unsicher fühlen, üben Sie mit einem Freund, der Sie anruft und Ihnen die für ein Vorstellungsgespräch typischen Fragen stellt. Er kann Ihnen auch Tipps geben, was im Bildausschnitt zu sehen ist und Sie auf schlechte Lichtverhältnisse hinweisen. Sorgen Sie darüber hinaus für ein störungsfreies Umfeld.
Frage: Was ist noch wichtig?
Antwort: Für ein Telefonat wird ein Termin vereinbart. Somit können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten. Legen Sie Papier, Stift, Kalender, Ihren Spickzettel und Ihre Unterlagen zurecht und stellen Sie ein Glas Wasser auf den Schreibtisch. Ihr Outfit muss korrekt sein.
Frage: Und wenn die Technik streikt?
Antwort: Dann kommt es darauf an, wie souverän Sie mit dem Problem umgehen. Beweisen Sie in einem solchen Fall Ihre Medienkompetenz.
Frage: Werden Arbeitsstellen tatsächlich übers Internet vergeben?
Antwort: Eher nicht, Telefonate dienen vor allem der Vorauswahl der Bewerber, das heißt, interessante Bewerber, die durch die Vorauswahl gekommen sind, werden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.
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Heute zum Thema:
Berufliche und soziale Netzwerke im Internet
Frage: Stimmt es, dass berufliche und soziale Netzwerke im Internet heute im Berufsleben immer wichtiger werden?
Antwort: Die Zahl der Nutzer beruflicher Netzwerke ist hoch und sie wächst kontinuierlich schnell an. Nicht nur Arbeitnehmer präsentieren ihr Profil, auch Arbeitgeber werben mit Hilfe dieser Plattformen für sich, checken die Profile ihrer Bewerber und suchen gezielt nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Frage: Welche Unternehmen setzen auf dieses neue Rekrutierungsmedium?
Antwort: Tendenziell sind das vor allem die Unternehmen, die von und mit Kommunikation leben und an der Nutzung dieser moderner Medien nicht mehr vorbekommen. Unternehmen, die mit sensiblen Informationen und Daten zu tun haben, halten sich grundsätzlich eher zurück.
Frage: Wie heißen die bekanntesten Business-Netzwerke?
Antwort: XING und Linkedin, wobei das zweite hauptsächlich für alle die interessant ist, die eine internationale Karriere anstreben.
Frage: Welchen Stellenwert haben social networks wie Twitter und Facebook in der Arbeitswelt?
Antwort: Im Vergleich zu den genannten beruflichen Netzwerken ist ihre Bedeutung in Bezug auf Stellensuche, Bewerbung und Bewerberauswahl deutlich geringer.
Frage: Auf was sollte man achten, wenn man soziale Netzwerke nutzt?
Antwort: Passen Sie auf, was Sie von sich preisgeben – Ihr Arbeitgeber könnte es mitbekommen. Posten Sie nichts, was negativ für Ihre Arbeit oder Ihren Arbeitgeber sein könnte.
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Heute zum Thema:
Online-Assessment Tests
Frage: In letzter Zeit nehmen Online-Assessment Tests zu. Warum? Antwort: Da immer mehr Bewerbungen über das Internet verschickt werden, erhalten Unternehmen mehr Bewerbungen als früher und sie müssen deshalb versuchen, schnell und effizient gute von schlechten Bewerbern zu unterscheiden. Eine Möglichkeit dafür ist ein Online-Assessment Test.
Frage: Werden alle Bewerber zu einem Online-Assessment Test eingeladen? Antwort: Nein. Zu einem Online-Assessment Test werden nur Bewerber gebeten, die auch potentiell für eine Einstellung in Frage kommen. Allerdings erhalten durchaus mehr Bewerber als früher die Chance, sich zu beweisen, da Online-Assessments Tests rasch und kostengünstig ausgewertet werden können.
Frage: Was wird in einem Online-Assessment Test geprüft? Antwort: Zum einen werden Tests durchgeführt, die einem klassischen Intelligenztest ähneln, also logisch-analytisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen, Sprachvermögen, mathematisches Verständnis und ähnliches. Zum anderen wird die berufliche Motivation getestet.
Frage: Auf was muss man bei einem Online-Assessment Test achten? Antwort: Bei dem ersten Aufgabentyp wird in der Regel die benötigte Zeit gestoppt. Wenn Sie also eine Aufgabe nicht auf Anhieb lösen können, sollten Sie eine andere angehen – es kommt letztlich darauf an, eine gute Relation zwischen der benötigten Zeit und den richtig gelösten Aufgaben zu erzielen. Legen Sie Papier, Stift und Taschenrechner neben Ihren PC.
Frage: Wie lange dauert ein Online-Assessment Test? Antwort: Etwa eine Stunde.
Frage: Wie kann man sich auf ein Online-Assessment vorbereiten? Antwort: Sie finden entsprechende Tests in der Bewerbungsliteratur und im Internet.
Frage: Wird man nach einem erfolgreichen Online-Assessment Test automatisch zu einem Auswahlverfahren eingeladen? Antwort: Das hängt von den Unternehmen ab. Viele schalten heute noch ein Telefon-Interview vor, das Unternehmen weiß ja nicht, wer bei dem Test vor Ihrem PC saß ...
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Heute zum Thema:
Bewerbungshomepage
Frage: Besuchen Personaler Bewerberhomepages? Antwort: Das Besuchen einer Homepage ist für den Personaler immer mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, eine aussagekräftige schriftliche oder elektronische Bewerbung abzugeben.
Frage: Wann bietet sich eine Bewerberhomepage an? Antwort: Eine persönliche Homepage muss im Vergleich zu einer Bewerbung einen echten Mehrwert aufweisen. Sie ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie Arbeitsproben hinterlegen wollen.
Frage: Auf was sollte man achten, wenn man sich zu einer Bewerberhomepage entschließt? Antwort: Im Vergleich zu einer Bewerbung, die auf ein bestimmtes Unternehmen ausgerichtet sein muss, kann eine persönliche Homepage allgemein gehalten sein. Ein klassisches Bewerbungsanschreiben gehört nicht auf eine Homepage, sie beginnt mit einem allgemeinen Begrüßungstext. Eine Bewerberhomepage darf nicht mit Privatem vermischt werden. Darüber hinaus sollte sie insgesamt seriös gestaltet sein, eine klare Struktur aufweisen und eine kurze Ladezeit haben. Bieten Sie wichtige Unterlagen im pdf-Format zum Download bzw. Ausdruck an.
Frage: Was kann man tun, um die eigenen Daten zu schützen? Antwort: Sensible Daten wie etwa Zeugnisse sollte man mit einem einfachen Passwort schützen, welches man bei einer schriftlichen oder elektronischen Bewerbung dem Unternehmen mitteilt. Vergessen Sie nicht, Ihre elektronische Bewerbung mit Ihrer Homepage zu verlinken.
Frage: Muss man eine Bewerberhomepage von einem Profi erstellen lassen? Antwort: Mittlerweile gibt es sehr viele sehr gute Homepages zur einfachen und individuellen Selbstgestaltung kostengünstig im Internet.
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Heute zum Thema:
Stellensuche
Frage: Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt. In vielen Unternehmen wird über Kurzarbeit und Entlassungen nachgedacht. Wie komme ich jedoch zu Hinweisen auf freie, frei werdende oder neu geschaffene Arbeitsplätze, die es ja trotz Finanz- und Wirtschaftskrise gibt? Antwort: Oberstes Gebot: Pflegen Sie Ihre beruflichen Kontakte und bauen Sie sie zu einem funktionierenden Netzwerk aus. So werden Sie rechtzeitig von neu zu besetzenden Stellen erfahren.
Frage: Welche Bedeutung kommt Stellenanzeigen zu? Antwort: Auch wenn die meisten Stellen über andere Wege als die klassische Stellenannonce vergeben werden, lohnt ein Blick in die Wochenendausgaben der lokalen, regionalen und überregionalen Zeitungen sowie in Fachzeitschriften auf jeden Fall.
Frage: Das Internet wird immer wichtiger. Welche Möglichkeiten bietet es bei der Stellensuche? Antwort: Sie können bei Jobsuchmaschinen nach freien Stellen recherchieren, sich in Jobbörsen registrieren lassen, sich auf den Websites der für Sie interessanten Unternehmen über Karriereperspektiven informieren und sich dort per E-Mail oder online bewerben. Auch ein Eintrag in einem entsprechenden Business- oder sozialen Netzwerk oder eine persönliche Bewerberhomepage kann sinnvoll sein.
Frage: Was sollte man bei der Nutzung des Internets unbedingt berücksichtigen? Antwort: Achten Sie genau darauf, was Sie wann und wo im Netz von sich preisgeben – es vergisst nichts!
Frage: Was macht ein kommerzieller Jobvermittler, was ist ein Headhunter? Antwort: Ein Jobvermittler bietet gegen ein Honorar Hilfestellungen bei Stellensuche und Bewerbung an, ein Headhunter sucht im Auftrag eines Unternehmen nach hochqualifizierten Arbeitskräften.
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Heute zum Thema:
Soft Skills
Frage: Was versteht man unter Soft Skills? Antwort: Als Soft Skills bezeichnet man jene persönlichen Kompetenzen, die abgesehen vom Fachwissen für die erfolgreiche Ausübung Ihrer Tätigkeit von zentraler Bedeutung sind.
Frage: Zu diesen überfachlichen Fähigkeiten gehören ... Antwort: ... zum Beispiel Allgemeinbildung, EDV- und Fremdsprachkenntnisse, Kreativität, Präsentationstechniken, Transferfähigkeit, Ausdauer, Leistungsbereitschaft, Zeitmanagement, Verantwortungsbewusstsein, Mobilität und Flexibilität sowie interkulturelles Einfühlungsvermögen.
Frage: Welche Soft Skills werden von Arbeitgebern besonders gewünscht? Antwort: Studien zeigen, dass neben den für den jeweiligen Beruf spezifischen Soft Skills vor allem Kommunikations- und Teamfähigkeit erwartet und verlangt werden.
Frage: Bei der großen Bedeutung, die man den Soft Skills heute einräumt, entsteht der Eindruck, das Fachwissen sei zweitrangig. Antwort: Auf aktuelles und fundiertes Fachwissen kann selbstverständlich nicht verzichtet werden! Als Faustregel gilt jedoch: Je differenzierter und verantwortungsvoller eine Tätigkeit ist, desto entscheidender werden Soft Skills, da Sie durch sie in der Lage sind, den vielfältigen Anforderungen und stetigen Veränderungen in der modernen Berufs- und Arbeitswelt gerecht zu werden. Nicht umsonst spricht man auch von Schlüsselqualifikationen.
Frage: Wie kann ich meine Soft Skills in meinen Bewerbungsunterlagen präsentieren? Antwort: Arbeitgeber achten bei der Prüfung von Bewerbungsunterlagen primär auf Ihre Fachkenntnisse. Heben Sie sich von Ihren Mitbewerbern ab, indem Sie auf die von Ihnen verlangten oder gemäß der Stellenausschreibung zu erwartenden Soft Skills eingehen: Belegen Sie in Ihrem Anschreiben Ihre Soft Skills, indem Sie sie in Gutachterform wertneutral darstellen und/oder formulieren Sie diese in Ihrem Lebenslauf in Stichworten bei der Aufzählung Ihrer Tätigkeitsschwerpunkte. Beschränken Sie sich auf maximal drei relevante Fähigkeiten. Berufsanfänger und young professionals können ihre Soft Skills gut aus einem außerberuflichen Engagement herleiten.
Frage: Wie werden Soft Skills in einem Auswahlverfahren geprüft? Antwort: Soft Skills werden hauptsächlich in einem Assessment Center, seltener in einem Vorstellungsgespräch getestet, indem man Ihnen konkrete Beispiele aus dem Berufsalltag zur Bearbeitung vorlegt. Ihr Lösungsansatz lässt Rückschlüsse darauf zu, ob Sie die für die Stelle notwendigen Voraussetzungen erfüllen.
Frage: Was kann ich tun, um meine Soft Skills zu verbessern? Antwort: Soft Skills sind wie Ihr Fachwissen nicht angeboren und können deshalb erlernt und entwickelt werden. Nutzen Sie die Vielzahl von Kursangeboten verschiedenster Bildungsträger, wenn Sie bei sich Defizite in Bereichen, die für Ihre Karriere ausschlaggebend sind, erkennen.
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Heute zum Thema:
Bewerbungsunterlagen
Frage: Welche Unterlagen gehören in meine Bewerbungsmappe? Antwort: Die beiden wichtigsten Dokumente einer schriftlichen Bewerbung sind Anschreiben und Lebenslauf. Unter dem Anschreiben versteht man Ihren persönlichen Brief an den Arbeitgeber, mit dem Sie für sich werben. In Ihrem Lebenslauf dokumentieren Sie die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen und persönlichen Werdegangs. Dritter wesentlicher Bestandteil einer Bewerbung sind die so genannten Anlagen, also Kopien berufsrelevanter Nachweise.
Frage: Benötige ich ein Foto? Antwort: Um Diskriminierungen bereits im Vorfeld eines Personalauswahlprozesses auszuschließen, dürfen Arbeitgeber seit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im August 2006 kein Foto mehr verlangen. Sofern der Arbeitgeber ein Foto nicht explizit ausschließt, können jedoch Sie darüber entscheiden, ob Sie ein solches einreichen oder nicht. Entschließen Sie sich zu einem Foto, können Sie es entweder rechts oben auf Ihrem Lebenslauf anbringen, oder, falls Sie ein Deckblatt erstellen wollen, darauf platzieren.
Frage: Gelten die Standards einer klassischen schriftlichen Bewerbung auch für E-Mail Bewerbungen? Antwort: Ja. Arbeitgeber erwarten, dass per E-Mail eingereichte Unterlagen das gleiche hohe Niveau wie eine klassische schriftliche Bewerbung haben. Der einzige Unterschied: Verschicken Sie ausschließlich die notwendigen und wirklich entscheidenden Unterlagen und verzichten Sie auf alle anderen. Konkret bedeutet das: Formulieren Sie einen kurzen, einleitenden E-Mail Text, hängen Sie ein Attachment mit Ihrem Anschreiben und Ihrem Lebenslauf, ggf. mit Bild, an und versenden Sie die vom Arbeitgeber gewünschten Anlagen in einem zweiten Anhang.
Frage: Was geschieht mit meinen Bewerbungsunterlagen, wenn die Personalentscheidung getroffen ist? Antwort: Bekommen Sie eine Absage, erhalten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ausnahme des Anschreibens zurück. Werden Sie eingestellt, verbleiben Ihre Unterlagen beim Arbeitgeber und werden in Ihre Personalakte aufgenommen.
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